Livestream Sponsoren Shop

Épagneul picard

Épagneul picard

Der Épagneul picard (FCI-Standard 108, Gruppe 7: Vorstehhunde, Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde, 1.2 Typ Spaniel) ist ein französischer Jagdhund. Er wird auch Picardie-Spaniel genannt.

Aussehen

Der Épagneul picard gilt als der stämmigste unter den französischen Langhaarrassehunden. Er wird bis zu 62 cm groß und bis zu 25 Kilogramm schwer und ist gut proportioniert. Er hat einen breiten Schädel mit seitlich hängenden Ohren. Seine feine Nase macht ihn zum perfekten Jagdhund, vor allem in Sumpfgebieten. Seine Augen sind bernsteinfarben. Die Rute des Spaniels ist harmonisch gebogen. Das Fell des Épagneul picard ist leicht gewellt und eher grob. Nur an den Ohren und der Rute ist es seidig. Bei den meisten Exemplaren dieser Rasse ist das Fell grau mit braunen Abzeichen. Die Läufe sind oft lohfarben. Die durchschnittliche Lebenserwartung des Épagneul picard beträgt 12 bis 14 Jahre.

Geschichte

Der Épagneul picard wurde am Hofe König Ludwigs XII gezüchtet und war lange Zeit bei Adligen und Königen in Frankreich beliebt. Ab dem 19. Jahrhundert wurde er auch von Bürgern und Bauern als Gebrauchshund gehalten. 1908 wurde der Épagneul picard als eigenständige Rasse anerkannt. Ihren Namen verdankt die Rasse der Region Picardie. Die Landschaft der Picardie zeichnet sich durch die vielen Felder, Sümpfe, Seen und Wälder aus. Der Spaniel wird hauptsächlich zur Jagd auf Federvieh in Sumpfgebieten, z. B. auf Schnepfen, eingesetzt. Wegen seiner feinen Spürnase kommt er bei der Jagd vor allem bei der Schweißarbeit nach dem Schuss zum Einsatz. Der Spaniel ist eng verwandt mit dem Épagneul français. Allerdings ist der Épagneul français heutzutage viel weiter verbreitet als der Épagneul picard. Nach wie vor wird der französische Rassehund hauptsächlich in der Picardie im Dèpartement Somme gezüchtet.

Charakter

Der Épagneul picard zeichnet sich durch seine Zuverlässigkeit, seinen Gehorsam und seine Besonnenheit aus. Das macht ihn zu einem leicht erziehbaren Hund. Er hat den Ruf anhänglich, sehr aktiv, gesellig und kinderfreundlich zu sein. Auch mit anderen Hunden verträgt er sich meist gut. Allerdings hat der auch Épagneul picard auch die typischen Eigenschaften eines Jagdhunds. Daher ist er als reiner Familienhund eher ungeeignet. Wer den Hund zum Jagdhund erziehen möchte, sollte mit der Ausbildung so früh wie möglich beginnen. Der Picard ist ein sehr sensibler Hund, weswegen harte Bestrafungen beim Training nicht notwendig sind. Besser lässt er sich durch Lob und kleine Belohnungen erziehen. Sowohl zu Land als auch im Wasser bewegt er sich sehr sicher. Er ist ausdauernd und liebt das Apportieren. Dank all dieser Eigenschaften eignet er sich auch bestens für fast alle Hundesportarten.

Eigenschaften

Der Picardie-Spaniel braucht Platz, viel Auslauf und frische Luft. Eine ländliche Gegend mit eingezäuntem Gelände eignet sich hervorragend als Zuhause für den Épagneul picard. Allerdings sollte er wegen seiner Anhänglichkeit unbedingt bei seinen Besitzern im Haus leben. Als Stadthund ist er ungeeignet. Das Futter sollte hauptsächlich aus Fleisch, Reis oder Hundeflocken und Gemüse bestehen. Gerade während der Jagdsaison kann man zusätzlich Vitamin- und Mineralpräparate unter die Nahrung mischen. Als Belohnung eignen sich Hundekekse, ein Stück Apfel oder Käse. Der Rassehund ist sehr robust und es sind keine Erbkrankheiten bekannt. Das Fell benötigt nicht allzu viel Pflege. Es sollte aber regelmäßig gebürstet werden, um Schmutz und lose Haare zu entfernen. Verkrustete Stellen können vorsichtig aus dem Fell heraus geschnitten werden. Die langen Ohren des Spaniels sollten mindestens einmal in der Woche gereinigt werden. Auch seine Sohlenballen sollten regelmäßig untersucht werden.

Top Verkaufshunde

Es gibt aktuell keine Hunde dieser Rasse.

weiterlesen

Top Zuchten

Dieser Rasse sind noch keine Zuchten zugeordnet!