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Aïdi

Aïdi

Der Aïdi ist beim FCI als eine der ältesten Herdenschutzhunderassen eingetragen. In Deutschland ist die Rasse auch als Atlas Berghund bekannt. Die robusten und rustikalen Hunde stammen ursprünglich aus Marokko und erreichen eine Widerristhöhe von 52 bis 62 Zentimetern.

Zur Geschichte des Aïdis

Die Bezeichnung Aïdi geht auf die Berber-Nomaden zurück und bedeutet nichts anderes als Hund. Die Aïdis ziehen seit vielen Jahrhunderten mit den Herden der Nomaden mit und schützen diese durch ihre ausgeprägte Wachsamkeit. Früher gab es in Nordafrika und somit auch in Marokko noch Schakale und Luchse. Die Aïdis beschützten ihre Herde auch vor diesen gefährlichen Tieren. Die Hunde wurden jedoch nicht speziell als Hirtenhunde ausgebildet. Sie erhielten von den Nomadenvölkern Knochen und andere Essensreste. Dies veranlasste sie dazu, in der Nähe der Herden und der Menschen zu bleiben. Der Aïdi ist neben dem Sloughi die einzige marokkanische Hunderasse, die von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt wurde. Auch heute noch gibt es in den Bergen und Plateaus Nordafrikas eine große Anzahl von Atlashunden.

Das Erscheinungsbild der Rasse

Der Aïdi ist eine solide und sehr rustikale Hunderasse. Die Hunde fallen durch ihre Stärke und ihre Behändigkeit auf. Sie sind muskulös und kräftig, strahlen aber keine Schwerfälligkeit aus. Der Aïdi wurde nicht nach Äußerlichkeiten gezüchtet. Die optischen Merkmale resultieren aus dem Gebrauchswert der einzelnen Hunde. Sie mussten für die tägliche Arbeit und die klimatischen Bedingungen im Atlasgebirge gut gerüstet sein. Dementsprechend verfügt der Aïdi über ein buschiges Fell. Dieses schützt gegen Sonne und Kälte und bildet gleichzeitig einen Schutz bei den Kämpfen mit anderen Raubtieren. Das Haar kann unterschiedliche Längen aufweisen. Es ist dick und üppig. Nur im Gesicht und an den Ohren erscheint es kürzer und feiner. Insbesondere bei Rüden formt die Behaarung am Hals und an der Kehle eine Mähne. Auch die Hinterbacken und die Rute sind mit langen Haaren besetzt. Die Farbgebung ist beim Aïdi sehr variabel. Möglich ist eine Falbfärbung, die von gewaschenem Sand bis hin zu einer dunklen Rostfarbe reichen kann. Der Aïdi kann in dieser Farbgebung gestromt oder scharboniert sein. Es gibt auch braune, hellgelbe und schwarze Haarkleider. Alle Haarkleider können weiße Blessen und Schecken aufweisen. Die helleren Aïdis können zudem einen dunkelbraunen Mantel haben.
Der Blick des Aïdi ist wach und lebhaft. Der kräftige Kopf ist breit und passt gut zum gesamten Körper. Insgesamt weist der Schädel eine eher konische Form auf. Passend zur Haarfarbe ist der Nasenschwamm schwarz oder braun. Die Ohren sind mittellang und haben leicht gerundete Spitzen. Sie sind schräg angesetzt und halbhängend. Der aufmerksame Aïdi richtet seine Ohren nach vorn. Die lange Rute reicht mindestens bis zum Sprunggelenk. Sie ist sehr buschig und wird in der Bewegung freudig aufrecht getragen.

Das Wesen des Aïdis

Der Aïdi ist ein sehr treuer und anhänglicher Hund. Gegenüber seinem Herrn und den Familienmitgliedern ist er führig. Anhand seiner Geschichte wird deutlich, dass sich der Atlashund hervorragend als Wachhund eignet. Er verteidigt seine Familie und seinen Herren bis zum Äußersten. Auch in brenzligen Situationen reagiert er angemessen und ohne Angst. Der Aïdi ist immer wachsam und bereit dazu, seiner Aufgabe als Schutzhund zu entsprechen.

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