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Braque D'Auvergne

Braque D'Auvergne

Diese französische Jagdhunderasse trägt den Namen ihrer Heimatregion, der ländlichen und von den Bergen des Zentralmassivs geprägten Auvergne. Zu den Ursprüngen der Rasse gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, jedoch reichen die Anfänge der Zucht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Einer Überlieferung zufolge stammt die Rasse von der Insel Malta und wurde von Rittern des Malteserordens mit nach Frankreich gebracht. Heute ist sie in ganz Europa verbreitet, besonders beliebt jedoch in Frankreich, Holland, Belgien und der Schweiz.

Aussehen

Der Braque D'Auvergne ist ein robuster Vorstehhund mit kräftigem, kompaktem Körperbau und abfallender Kruppe. Der Schädel ist länglich-oval, die hängenden Ohren setzen unterhalb der Augenlinie an und sind etwas nach innen gerollt. Die Rute wird traditionell auf eine Länge von etwa 20 cm kupiert, wobei einige europäische Länder dies heute nicht mehr erlauben.
Trotz der kompakten Statur wirkt das Gesamtbild aufgrund des Haarkleids elegant und leicht, die Proportionen harmonisch. Hündinnen können eine Schulterhöhe von etwa 59 cm erreichen, Rüden bis zu 63 cm bei einem Gewicht von 22 bis 33 kg.
Das Fell ist kurz und glänzend. Man unterscheidet zwei Farbtypen, von denen der helle Typ der häufigere ist. Er besitzt eine weiße Grundfarbe mit schwarzen Tüpfeln oder Platten. Deutlich seltener anzutreffen ist der dunkelgraue Typ mit schwarzer Scheckung, der auch Schwarzschimmel oder Charbonne genannt wird. Der Kopf ist bei beiden Typen überwiegend schwarz mit unterschiedlich ausgeprägter weißer oder grauer Blesse.
Laien verwechseln diese Rasse aufgrund ihrer Zeichnung gelegentlich mit dem English Pointer, der sich aber in Größe, Körperbau und auch im Charakter vom Braque D'Auvergne unterscheidet.
Gesundheitlich handelt es sich um robuste, pflegeleichte Hunde. Typische Erbkrankheiten sind für diese Rasse nicht bekannt.

Aufgabe

Der Braque D'Auvergne wurde ursprünglich für die Niederwildjagd gezüchtet. Früher setzte man ihn bevorzugt für die Jagd auf Rebhühner ein. Heute steht er in dem Ruf, ein wunderbarer Allrounder zu sein, der in offenem Gelände wie auch im Wald oder im Gewässer eingesetzt werden kann. Als Vorstehhund vor dem Schuss wie auch beim Suchen und Apportieren nach dem Schuss leistet er zuverlässige Unterstützung. Man schätzt sein treues und ruhiges Wesen sowie seine ausgeprägte Bringfreude. Auch sein Fährten- und Spürsinn ist ausgezeichnet. Er ist lernbegierig, ausdauernd und anpassungsfähig. Allerdings gelten die Hunde auch als sensibel, weshalb sie sich nicht in allen Jägerkreisen durchsetzen konnten. Ein harte Hand oder eine laute Stimmte vertragen sie schlecht und verlieren leicht das Vertrauen in ihren Führer. Werden sie dagegen freundlich und konsequent erzogen, bauen sie eine sehr enge Bindung zu ihren Bezugspersonen auf. Konfrontationen, etwa mit Artgenossen, gehen sie eher aus dem Weg.

Charakter

Aufgrund ihrer Menschenfreundlichkeit sind sie durchaus als Familienhund geeignet, jedoch sollte unbedingt ihr angeborener Jagdtrieb berücksichtigt werden. Eine konsequente Erziehung ist - wie bei den meisten Jagdhunden - unerlässlich. Der Braque D'Auvergne hat darüber hinaus einen hohen Bewegungsdrang. Ein großes Grundstück mit viel Auslauf und ausreichend körperliche sowie geistige Beschäftigung sind wichtig, damit das freundliche, anhängliche Wesen dieser Hunde zum Tragen kommen kann. Denkbar wären zum Beispiel Hundesportarten wie Agility, Flyball oder Ähnliches, um eine Alternative zum Jagdbetrieb anzubieten. Bei genügend Auslastung findet man im Braque d'Auvergne einen dankbaren, kontaktfreudigen Begleiter, der überall dabei sein kann.

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