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Braque Saint-Germain

Braque Saint-Germain

Sie dienten Königen, wurden Opfer der Revolution

Sie waren in Frankreich beliebt bei Hofe und beim Adel, die französischen Brackenrassen. Vorfahren der Braque Saint-Germain waren ausgesprochene Modehunde zur Zeit Ludwig XV und es sollen die Lieblingshunde des Königs gewesen sein. Die Französische Revolution verfolgte nicht nur den Adel, sie verfolgte auch seine Hunde und dezimierte diese. Zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Zahl der Bracken auf ein Minimum reduziert. Es war zwingend notwendig, zum Erhalt der französischen Vorstehhunde frisches Blut der englischen Pointer einzukreuzen.
So driften die Meinungen über den zeitlichen Ursprung der Braque Saint-Germain auseinander. Die einen datieren ihn in das 18. Jahrhundert, die andere Gruppe erst auf das 19. Jahrhundert. Beide aber anerkennen die königliche Herkunft dieser Kurzhaarrasse, die dem Stammbaum nach ein Halbblut ist, das einzige hochoffizielle, international anerkannte.

Nach unruhigen Zeiten - 1863 die erste französische Hundeausstellung

Im Jahr 1863 fand die erste französische Hundeausstellung im Pariser Jardin d’Acclimatation statt. Nach unruhigen, stürmischen Zeiten war es die erste Möglichkeit, alte und neue französische Hunderassen einem breiteren Publikum vorzustellen.

Hier wurde der edle Jagdhund, der Braque Saint-Germain, präsentiert, er war mit Abstand die stärkste, vertretene Vorstehhunderasse. Seine ersten jagdlichen Erfolge lieferte er in den Wäldern von Compiegne, daher kommt auch sein oft genannter Name Braque Compiegne.
Übrigens der erste französische Rasseklub „Braque Saint-Germain“ wurde 1913 gegründet.

Der sehr sensible Jagdhund mit ausgezeichneter Nase, gehört in die Hände eines erfahrenen Jägers, der mit diesem sensiblen Hund umgehen kann und ohne Härte verständnisvoll führen kann. Der Braque Saint-Germain braucht viel Bewegung und sollte, wenn irgendwie möglich, jagdlich eingesetzt und geführt werden.

Einst war der Braque Saint-Germain, der Hund der Könige und noch heute sind sich die Besitzer dieser Hunde einig, er ist der König der Hunde.


Hinter dem FCI - Standard steht der Braque Saint-Germain

Der Braque Saint-Germain wird vom Fédération Cynologique Internationale (FCI) unter dem Standard Nr. 115 mit dem Patronat Frankreich geführt. Die Klassifikation erfolgt: FCI Gruppe 7: Vorstehhunde, Sektion Kontinentale Vorstehhunde (mit Arbeitsprüfungen).
Der Rassename lautet FCI Braque Saint-Germain (115) (St. Germain-Vorstehhund), andere Namen sind Braque Charles bzw. Braque Compiegne.
Die Widerristhöhe beträgt bei Rüden mindestens 56 cm und höchsten 62 cm, bei außergewöhnlichen Rüden ist eine Toleranz von + 2 cm zulässig.
Bei Hündinnen beträgt das Widerristmaß mindestens 54 cm und höchstens 59 cm auch hier ist bei außergewöhnlichen Exemplaren eine Toleranz von + 2 cm zulässig.
Das Idealgewicht variiert je nach Größe zwischen 18 und 26 Kilogramm.

Das Erscheinungsbild der Braque Saint-Germain zeigt einen Vorstehhund von mittleren Proportionen, mit schwererem Knochenbau und einer ausgeprägten Muskulatur. Die Haare ist kurz und nicht zu fein, die Grundfarbe ist mattweiß mit orangefarbenen, größeren Platten. Das Fell ist ganz ohne Schwarz. Die Augen sind goldgelb, offen und groß. Schauen sanft und freundlich. Die Behänge (Ohren) sind in Höhe der Augen angesetzt, nicht zu lang, haben eine Längsfalte und sind unten abgerundet. Sie sind ganz leicht vom Kopf abgehoben. Das rosa gefärbte Zahnfleisch ist bei dem Braque normal. Die lange Rute, tief angesetzt, dick und endet in einer Spitze, bleibt stets unkopiert. Wird in Bewegung immer gerade getragen. Ins gesamt gesehen, ist dieser hübsche Braque ein äußerst eleganter Vertreter der kurzhaarigen Vorstehhunde.
Vom Wesen her ist der Braque Saint-Germain ein klassischer Vollblutjäger, recht zutraulich und leicht zu führen. Sein Spezialgebiet ist die Niederwildjagd mit möglichst viel Federwild. Dies sucht er in angemessener Reichweite und apportiert zuverlässig mit weichem Fang.
Trotzdem macht er auch als Familienhund eine gute Figur. Was er braucht, ist viel Bewegung, wenn es sein soll, läuft er auch ausdauernd am Fahrrad oder mit dem Pferd, der Galopp des Braque ist geschmeidig und ausgreifend.

Seine mittlere Lebenserwartungliegt je nach Belastung zwischen 14 und 16 Jahren.

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