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Braque du Bourbonnais

Braque du Bourbonnais

Die Braque du Boirbonnais ist ein Vorstehhund, der sowohl als Jagdhund als auch als Familien- und Wachhund Verwendung findet.

Geschichte

Die Braque du Boirbonnais, auch Bourbonnaiser Vorstehhund, ist eine alte Hunderasse, deren Vertreter man bereits auf einem Holzschnitt aus dem 16. Jahrhundert findet. Es handelt sich um eine von der FCI anerkannte Hunderasse (französisch). Sie ist in der FCI-Gruppe sieben (Vorstehhunde), Standard Nummer 179 der Sektion 1.1 (kontinentale Vorstehhunde).

Ulisse Aldrovandi reproduzierte mit einem Holzschnitt, auf dem ein typischer Vertreter dieser Hunderasse zu sehen ist, sowohl die Bezeichnung als auch sein Aussehen. Der Künstler bezeichnete den Vierbeiner in seinem Holzschnitt als Hund von Boubonnais, wovon sich der Name der Hunderasse ableitet: Braque du Bourbonnais. Auf dem Schnitt erkennt man seine Charakteristika: den kurzen Rücken, das Forellenmuster und den Stummelschwanz.

Dieses Idealbild führte in der Geschichte des Braque du Bourbonnais zu Komplikationen und beinahe zur Ausrottung dieser Rasse. In dem Versuchen, so ähnlich wie möglich an das Bild zu kommen, das Aldrovandi 1589 von der Braque gezeichnet hatte, führte zu einer strengen Auswahl bei der Züchtung, die die Rasse nachhaltig bedrohte. Erst ab 1970 gelang es französischen Züchtern, dass Überleben dieser Rasse auch für die Zukunft zu sichern.

Die Braque du Bourbonnais ist mit 55 cm (Hündin) bzw. 57 cm (Rüde) ein mittelgroßer Hund. Die Ohren setzen knapp über der Augenlinie an. Sie reichen zur oder auch manchmal knapp über die Kehle. Charakteristisch ist das Anliegen der Ohren an der Wange. Bei der Rute gibt es unterschiedliche Ansätze. Bei manchen Hunden fehlt sie von Geburt an (Brachyurie). Für den Rassestandard ist andernfalls ein Kupieren vorgesehen.

Grundsätzlich hat die Braque du Bourbonnais ein kurzes, dichtes, fast feines Haar. Nur auf dem Rücken ist es etwas gröber und zuweilen auch lang gewachsen. In der Zucht findet man zwei verschiedene Farbschläge. Danach gibt es die Braque du Borbonnais in orange oder braun geschimmelt.

In Nuancen kommen bei einem braunen Fell mit Scheckung lie de vin, also weinrot, und lilas passé, fliederfarben verblasst, vor. Die Sprenkelung ist mittel bis stark. Hunde mit lohfarbener Scheckung haben die Nuance fleur de pecher, was man mit Farbe der Pfirsichblüte übersetzen kann.

Die Lebenserwartung der Braque du Bourbonnais liegt bei etwa 9 bis 15 Jahren. Sie wird zwischen 16 und 22 kg (Hündin) und 18 bis 25 kg (Rüde) schwer. Auffällig ist der stämmige und gleichzeitig elegant wirkende Körperbau der Braque du Bourbonnais. Der Vertreter dieser Rasse wirkt nicht nur auf den ersten Blick so - die Braque du Bourbonnais ist zugleich muskulös und kompakt sowie sportlich und elegant. Die Hündinnen wirken auch optisch weniger stämmig und kompakt und dafür mehr elegant und beweglich.

Im Wesen zeigt sich die Braque du Bourbonnais als sehr lernfähig und überaus ausgeglichen. Dies ist unter anderem die Begründung, warum sie gerne als Familien- und auch als Begleithund gehalten wird. Als Vorstehhund wird sie aber auch bei der Jagd eingesetzt. Sie profitiert von ihrem ausgezeichneten Geruchssinn. Bei der Suche ist ihre hohe Nase charakteristisch.

Die Braque du Bourbonnais ist ein intelligenter Hund. Sie ist in ihrem Zuhause als sanftes Tier bekannt. Die Braque du Bourbonnais gilt als sehr anhänglicher Hund.

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