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Drever

Drever

Steckbrief:

Lebenserwartung: 11-13 Jahre
Größe: 30-38 cm
Gewicht: 10-15 kg
Fell: kurz, glatt und etwas rau
Farbe: schwarz-weiß, rehbraun-weiß oder dreifarbig
Besonderes Merkmal: kurze Beine und Schlappohren

Allgemein

Der Drever gilt als außergewöhnlicher Jagdhund, eignet sich somit eher weniger als reiner Begleit- und Familienhund. Er besitzt einen großen Arbeitswillen, ein erstklassiges Witterungsvermögen und ist ein zuverlässiger Spürhund. Der Drever zählt in Schweden zu den beliebtesten Jagdhunden und besitzt einen sehr guten Ruf. Da in Skandinavien nicht mit der Meute, sondern mit Einzelhunden gejagt wird, beherrscht der Drever alle Arbeitsphasen der Jagd. Außerdem stellt die waldreiche und charakteristische Landschaft in den nordischen Ländern, mit ihren kalten, langen und schneereichen Wintern, besondere Anforderungen an diese Hunde. Diese meistern die robusten und kräftigen Hunde jedoch mit Bravur. Der Drever geht ruhig und gelassen seine Arbeit an und wirkt sehr stolz, mutig und aufgeweckt.

Körperbau und gesundheitliche Merkmale

Den Körperbau eines Drevers kennzeichnet ein langer Körper mit niedrigstehenden Gliedmaßen. Die robusten Hunde besitzen eine kräftige und gut entwickelte Muskulatur, mit der sie flink agieren können. Der Drever ist auf Grund seiner kurzen Beine, langsamer als andere Laufhunde, eignet sich aber gerade deshalb perfekt dazu, dem Jäger das Wild vor das Gewehr zu treiben.
Das Haarkleid liegt gerade und dich am Körper an. Am Kopf, an den Behängen und dem unteren Teil der Läufe, ist das Haarkleid kürzer. Am Hals, auf dem Rücken und am hinteren Teil der Schenkel kann es ruhig etwas länger sein. An der Unterseite der Rute soll es buschig sein, jedoch keine Fransen bilden.
Diese Hunde sind sehr robust und passen sich vor allem in den kalten Wintertagen optimal an ihre Umwelt an.

Geschichte und Ursprung der schwedischen Dachsbracke

Der Drever wurde in den 40er Jahren aus Exemplaren der westfälischen Dachsbracke und der dänischen Bracke gezüchtet. Entstanden ist ein feinnasiger, kompakter Jagdhund, der nach dem schwedischen Wort für "jagen" bezeichnet wurde: "drev". Die neu entstandene Rasse hatte einen außerordentlich guten Ruf als Helfer bei der Hirschjagd. Der spezialisierte und kleine Laufhund wurde rasch bei den Jägern bekannt und die Fähigkeiten hochgeschätzt. So ist der Drever zu einem der beliebtesten Jagdhunde in Schweden geworden. Aber auch manche Jäger weisen darauf hin, dass der kleine Hund manchmal sehr verbissen ist und einfach nicht mit der Jagd aufhören möchte. Dies spricht für einen außergewöhnlich zähen und arbeitstüchtigen Jagdhund!

Pflege und Haltung eines Jagdhundes

Da die schwedische Dachsbracke über eine sehr feine Nase verfügt, wird sie fast ausschließlich als Jagdhund eingesetzt. In der Regel wird er bei der Jagd auf Hirsche, Kaninchen, Hasen und Füchse eingesetzt. Die Hunde besitzen neben dem feinen Gespür weder Aggressivität noch Scheu, werden jedoch eher selten als reine Haushunde gehalten. Die Haltung als Familien- und Begleithund ist nur möglich, wenn man dem Hund täglich Jagd- und Spüraufgaben sowie sehr viel Auslauf, fern von Garten und Hof bieten kann. Die schwedische Dachsbracke besitzt ein intelligentes Wesen, welches artgerecht gefördert werden muss.
Mit dem glatten und kurzen Fell, ist die schwedische Dachsbracke sehr pflegeleicht in der Haltung. Gelegentliches Bürsten reicht in der Fellpflege völlig aus.

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