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Japan Chin

Japan Chin

Der Japan Chin ist eine japanische Hunderasse, die von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt ist.

Herkunft und Geschichte

Die Geschichte des Japan Chin reicht fast 1000 Jahre zurück. So lässt sich auf alten japanischen Bildern, Kunstgewebeartikeln und Bronzen ein Hund erkennen, der dem heutigen japanischen Chin stark ähnelt. Wie genau der heutige Chin entstanden ist, ist allerdings umstritten. Der Name Chin ist eine Verkürzung des japanischen Wortes chiinu. Chiinu ist wiederum eine verkürzte Version von chiichi inu, was auf Japanisch kleiner Hund bedeutet. Damals wie heute gilt: Je kleiner der Japan Chin desto wertvoller ist er. Vermutlich waren die Vorfahren des Chins ein Geschenk der koreanischen Herrscher an den japanischen Hof im Jahr 732. Der Japan Chin war eine sehr beliebte Hunderasse beim japanischen Adel. Jeder Adelige, der etwas auf sich hielt, unterhielt eine Japan Chin Zucht. Auch heute noch genießt diese Hunderasse in Japan eine große Wertschätzung. Im Jahr 1613 brachte ein englischer Kapitän die ersten Japan Chins nach England. Der Kommandeur Perry führte im Jahre 1853 die ersten Chins in die USA ein. Die ersten Tiere, die nach Deutschland kamen, waren ein Weihnachtsgeschenk der japanischen Kaiserin an die Kaiserin Augusta im Jahr 1880. Heutzutage ist der Japan Chin ein weitverbreiteter Haushund, in Deutschland ist er jedoch fast in Vergessenheit geraten.

Aussehen

Der Japan Chin gehört mit einer Größe von etwa 25 Zentimetern zu den kleineren Hunderassen. Chins werden nicht schwerer als zehn Kilogramm. Ihr kurzer Rücken ist gerade. Die Lenden sind hingegen recht breit und leicht gewölbt. Sowohl die Brust als auch die Rippen sind mäßig breit und tief. Der kleine Kopf ist breit und rund und weist einen eingekerbten Stopp auf. Am Kopf sitzen die langen, dreieckigen Ohren. Sie hängen herab und sind mit langem Haar bedeckt. Auffällig ist, dass die Ohren recht weit auseinander angesetzt sind. Die Rute ist mit sehr langem Haar bedeckt und wird in der Regel über dem Rücken getragen. Das Fell des Japan Chin ist gerade und lang und scheint in einem seidigen Glanz. Bis auf das Gesicht ist der gesamte Körper reichlich von Haaren bedeckt. Hals, Oberschenkel, Ohren und Rute sind befedert. Charakteristischerweise ist der Japan Chin weiß gefärbt und hat schwarze oder rote Abzeichen. Diese sind bestenfalls in der Umgebung der Augen oder der Ohren angesiedelt. Auch symmetrische Abzeichen, die über den ganzen Körper verteilt sind, entsprechen den Rassestandards. In der Zucht wird auf eine breite und weiße Blesse, die vom Fang bis zum Schädeldach reicht, Wert gelegt.

Charakter und Besonderheiten

Der Japan Chin ist ein sehr aufgeweckter und gleichzeitig gutmütiger Hund. Die liebenswerten kleinen Hunde eignen sich gut als Begleithunde. Typisch ist die ausgesprochene Ruhe der Chins und ihr katzenartiges Verhalten. Chins können auch in der Stadt gut gehalten werden. Der Japan Chin gehört zu den sogenannten brachycephalen Rassen, also zu den kurzköpfigen Rassen. Dadurch können verschiedene gesundheitliche Probleme auftreten. Zudem ist die Rasse überdurchschnittlich oft von Trübungen der Augenlinse, dem sogenannten Katarakt, betroffen. Ferner leiden Chins häufig unter Trichiasis oder Distichiasis. Beide Erkrankungen sind durch Schädigungen des Auges durch Wimpern und wimpernartige Haare charakterisiert.

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