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Kai Ken

Kai Ken

Der Kai ist eine japanische Hunderasse, die von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannt ist. Sie gehört hier der Gruppe 5, den Asiatischen Spitzen und verwandten Rassen an. Mit einer Widerristhöhe von 49 bis 53 Zentimetern und einem Gewicht von 16 bis 18 Kilogramm zählt der Kai Ken zu den mittelgroßen Hunden.

Die Geschichte des Kai Ken

Die Rasse Kai Ken geht auf die mittelgroßen japanischen Hunde zurück, die in der ehemaligen Provinz Kai lebten. Diese Provinz der Präfektur Yamanashi war komplett von Bergen umschlossen. Ursprünglich wurde der Kai Ken hier zur Jagd auf Hirsche und Wildschweine genutzt. Aufgrund der Neigung des Kai Ken zur Meutenbildung hat sich vermutlich über Jahrhunderte die Reinheit der Rasse erhalten. Im Jahre 1934 wurde die Rasse in Japan zu einem Denkmal der Natur erklärt. Der Export der seltenen Hunderasse ist bis heute streng verboten. In Europa finden sich nur wenige Züchter mit einer Kai Ken-Zucht.

Typische Rassemerkmale

Der Kai Ken ist ein mittelgroßer und wohl proportionierter Hund. Er ist ebenmässig und kräftig gebaut und verfügt über eine gut entwickelte Muskulatur. Das Verhältnis von der Widerristhöhe zur Körperlänge liegt bei 10 zu 11. Der Widerrist ist recht hoch, der Rücken gerade und kurz. Die Lendengegend ist breit und muskulös gebaut. Die Brust steht tief und die Rippen weisen eine mäßige Wölbung auf. Auffällig ist die breite Stirn des Schädels. Die Augen erscheinen angesichts der Schädelgröße recht klein. Sie wirken beinahe dreieckig und sind von dunkelbrauner Farbe. Im Vergleich zu anderen mittelgroßen japanischen Rassen sind die Ohren des Kai Ken etwas größer. Sie sind dreieckig und leicht nach vorne geneigt. Der Kai Ken trägt seine Ohren straff aufrecht. Die Rute ist hoch angesetzt, dick und kräftig gerollt. Einige Kai Ken tragen ihre Rute sichelförmig gebogen über dem Rücken. Bei herabhängender Rute reicht die Spitze der Rute fast bis zu den Sprunggelenken. Das Haar der Rasse ist hart und verfügt über eine weiche und dichte Unterwolle. An der Rute ist das Haar recht lang und abstehend. Im ersten Lebensjahr des Hundes ist das Fell einfarbig und dunkel. Danach erhält es seine typische Strömung in schwarz oder rot.

Wesen und Charakter des Kai Ken

Kai Kens sind lebhafte, aufgeweckte und energiegeladene Hunde. Sie sind dominant und gleichzeitig sehr elegant. Da die Rasse früher überwiegend zur Jagd genutzt wurde, zeigt sich auch heute noch ein ausgeprägter Jagdtrieb. Der Kai ist dem Menschen gegenüber freundlich gesinnt. Dennoch gilt er auch als sehr scharf und wachsam, sodass eine besondere Erziehung erforderlich ist. Deshalb sollten Kais am besten nur von erfahrenen Hundebesitzern erzogen werden. Kais lebten früher in Rudeln zusammen und arbeiteten als Jäger recht selbstständig, sodass sie sich auch heute nur bedingt unterordnen möchten. Wenn der Kai seinen Menschen aber erstmal als Rudelführer akzeptiert hat, ist er durchaus ein geeigneter und freundlicher Familienhund.

Pflege und Auslauf

Anhand der Geschichte und der Statur des Kai Ken lässt sich leicht erahnen, dass Hunde dieser Rasse viel Beschäftigung, Bewegung und Auslauf benötigen. Die Fellpflege erweist sich hingegen als recht unproblematisch. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen sind vollkommen ausreichend.

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