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Norwegischer Elchhund Grau

Norwegischer Elchhund Grau

Der Norwegische Elchhund grau ist vom FCI als Hunderasse aus Norwegen offiziell anerkannt. Er wird eingeordnet in der Gruppe 5, zu der die Spitze sowie Hunde vom Urtyp gehören und hier in die Sektion 2 der Nordischen Jagdhunde. Ursprünglich ist er ein Jagdhund für die Elchjagd. Die Rüden werden bis zu 52 Zentimeter groß bei einem Gewicht von bis zu 24 Kilogramm, die Widerristhöhe der Weibchen beträgt bei gleichem Gewicht etwa 49 Zentimeter. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere liegt bei 9 bis 15 Jahren.

Geschichte

Die Ursprünge der Rasse gehen bis in die Steinzeit zurück, Funde in Skandinavien deuten auf einen dem Norwegischen Elchhund sehr ähnlichen Hundetypus hin. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurde die Rasse nach England gebracht und vom dort ansässigen Kennel Club 1901 offiziell anerkannt, ebenso vom amerikanischen Kennel Club im Jahr 1932. Der graue Elchhund wurde vom FCI zunächst als Hunderasse mit schwedischen Wurzeln unter der Bezeichnung Gråhund geführt, bis 1981 die Anerkennung als norwegische Rasse mit der Bezeichnung Norwegischer Elchhund grau erfolgte.

Äußeres Erscheinungsbild

Der Norwegische Elchhund grau zeigt das Erscheinungsbild des Spitz mit einem kurzen und kompakten, beinahe quadratische gebauten Körper. Das Haarkleid ist dick mit grobem und reichlichem Deckhaar ohne Locken sowie einer weichen Unterwolle. Am Kopf, den Vorderseiten der Gliedmaßen und den Oberschenkeln ist das Haar der Tiere kurz, es verlängert sich zu an den Rückseiten der Läufe, der Rute sowie an Hals und Oberschenkeln. Der Rassestandard sieht für den Norwegischen Elchhund grau eine graue Fellfärbung mit etwas helleren Unterseiten vor. Der Kopf der Tiere ist keilförmig und zwischen den Ohren relativ breit, diese sind relativ klein, fest und aufrecht. Gleichzeitig sind die Ohren sehr beweglich und spitz. Die Rute ist kräftig, relativ kurz und dicht behaart. Sie wird eingerollt über dem Rücken getragen.

Charakter und Verhalten

Der Norwegische Elchhund Grau gilt als intelligent und gelehrig, dabei mutig und eigenständig. Er ist vielseitig einsetzbar, sowohl als Haushund wie auch als Jagdhund zur Unterstützung bei der Bären- oder Elchjagd. Die Rasse besitzt ein freundliches und zugewandtes Wesen, was die Tiere als Wachhunde weniger geeignet macht. Generell sind die Tiere sehr aktiv und bewegungsfreudig bei großer Ausdauer und ausgeprägter Wetterresistenz. Der Norwegische Elchhund Grau gilt trotz seines eigenständigen Wesens als relativ leicht erziehbar und ist auch als Familienhund geeignet. Der Jagdtrieb ist bei den Tieren recht ausgeprägt, dieser lässt sich aber durch Ersatzbeschäftigungen und viel Bewegung minimieren.

Haltung

Der Norwegische Elchhund Grau ist allgemein in seiner Haltung relativ anspruchslos. Er benötigt vor allem viel Platz und viel Bewegung. Am besten geeignet ist ein Haus mit Garten. Kälte macht den Tieren nichts aus, Wärme vertragen sie wegen ihres dichten Fells dagegen nicht gut, so dass ausreichend Schattenplätze bei einem Aufenthalt im Freien mit warmen Temperaturen gegeben sein müssen. Insgesamt sind die Hunde sehr robust und nicht anfällig für Krankheiten. Bewegung ist für die Rasse elementar, auch als Ersatzbeschäftigung für die Jagd. Den Jagdtrieb werden die Tiere trotzdem nie ganz ablegen. Dies gilt auch für ihren eigenständigen Charakter, so dass Gehorsamkeit nicht immer zu ihren Stärken zählt. Für die Fellpflege sollte man wegen des dichten Haarkleids ab und zu etwas mehr Zeit einplanen.

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