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Peruanischer Nackthund

Peruanischer Nackthund

Peruanische Nackthunde sind allein durch ihre optische Erscheinung exotische Auffaller. Die Rasseherkunft ist weitestgehend ungeklärt, allerdings ist davon auszugehen, dass ähnliche Hunde schon seit 1000 Jahren in Südamerika vorkommen. Verwandt sind sie sicherlich mit weiteren Nackthunden wie der mexikanischen Rasse oder Chinese Crested Dogs.

herkunft

In seiner südamerikanischen Heimat genoss der Nackthund lange Zeit hohes Ansehen. Hunden werden heilende Kräfte zugeschrieben, daher werden sie in Peru und anderen Ländern Südamerikas bereitwillig als Haustiere gehalten und regelrecht verehrt. Heutige Peruanische Nackthunde werden vom FCI als Rasse anerkannt und in drei Größenkategorien eingeteilt, die Rasse kommt in Widerristhöhen zwischen 25-65 cm vor. Alle Peruanischen Nackthunde ähneln im Körperbau dem Windhund, sie sind schlank und elegant. Wahrscheinlich entwickelte sich die Haarlosigkeit durch eine Mutation und verschaffte der Rasse Vorteile, etwa die geringere Anfälligkeit für Parasiten. Der Vorteil eines Peruanischen Nackthundes ist bis heute, dass einzelne Zecken sofort gesehen werden und auch Flöhe und Milben mit ihm kein leichtes Spiel haben. Einige Haarreste dürfen Vertreter der Rasse an Kopf und Rute haben, die Hautfarbe reicht von hellen bis dunklen Tönen und kann mehrfarbig sein. Bei der Zucht dieser Hunde entstehen auch behaarte Peruanische Nackthunde, die dann aber als Peludos bezeichnet werden.

Wesen

Da der Peruanische Nackthund zum Urtyp gehört, hat er bis heute einige urtypische Verhaltensweisen beibehalten. Dazu gehört die enge Bindung an eine Bezugsperson, die ein solcher Hund auch braucht. Das macht ihn wiederum für eine klare Bezugsperson zu einem treuen und charakterstarken Begleiter, dem er durch seine Bewegungsfreude und Intelligenz überall hin folgt und dabei auch Sportliches mitmacht. Er hört bei Hundesportarten wie Agility nur auf seinen Menschen und lässt sich von Fremden dabei nicht beeindrucken. Generell verhalten sich Peruanische Nackthunde einem fremden Menschen gegenüber eher zurückhaltend und kühl. Sie werden dabei aber selten ängstlich und gar nicht aggressiv.

Haltung und Nutzung

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum Urtyp sind Peruanische Nackthunde selbständig und manchmal eigensinnig. Sie brauchen in der Erziehung deshalb eine konsequente Hand und eignen sich eher für Halter mit Hundeerfahrung oder solche, die bereit sind, mit ihnen regelmäßig die Hundeschule zu besuchen und selbst dazuzulernen. Die Rasse ist selbstsicher und verzeiht daher auch kleine Fehler, ein ausgewiesener Hundeexperte ist bei ihnen also auch nicht gefragt. Zum Schmusehund wird ein Peruanischer Nackthund zwar nicht, er gibt sich aber dennoch anhänglich und lässt sich auch gerne streicheln, wozu er auf seine Bezugsperson von alleine zukommen wird. Seine Zuneigung drückt er durch das Bewachen seines Menschen und dessen Besitz aus, zudem will er nicht lange von seiner Hauptbezugsperson getrennt sein müssen.

Peruanische Nackthunde sind in der Art ihrer Beschäftigung nicht anspruchsvoll und suchen sich auch ihre Bezugsperson nicht selektiv aus - es könnte sich bei dieser auch um das Kind in der Familie handeln. Er braucht zwar Beschäftigung und Bewegung, macht aber von Apportiertraining über Agility bis zur Begleitung seines joggenden Menschen alles mit. Mit konsequenter Erziehung meistert dieser Hund auch anspruchsvolle Herausforderungen - es wäre ohne Weiteres möglich, einen gut trainierten Nackthund dazu zu bewegen, ein Stück Fleisch zu apportieren und es bei seinem Menschen abzugeben. Sie sind in ihren Herausforderungen konzentriert und können auch über lange Zeit mental bei einer Sache bleiben, was sie bei guter Bindung zur Bezugsperson gut zu trainieren macht. Neues lernt auch ein älterer Peruanischer Nackthund noch dazu und bleibt genauso engagiert wie ein jüngerer Vertreter der Rasse.

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