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Shikoku

Shikoku

Der Shikoku gehört zu der Rasse der Jagdhunde, stammt aus Japan und ist Mitglied der Spitzfamilie. Diese Art Hund ist in unseren Breitengraden nicht häufig anzutreffen, selbst in seinem Heimatland ist er nur sehr selten vertreten. Genau das unterscheidet ihn von seinen Artverwandten, dem Shiba Inu und dem Akita Inu, die beide viel häufiger in Asien gehalten werden. Wie der Akita Inu gilt auch der Shikoku seit den 1930ern als heiliges, japanisches Nationalsymbol. Desweiteren ist es eine der reinrassigsten Hundearten, da ihr natürlicher Lebensraum abgelegen ist und Rassenkreuzugen damit so gut wie ausgeschlossen sind.

Der Charakter

Shikokus werden in der Regel 46-52 cm hoch und 20-25 kg schwer. Dabei ist die Hündin zumeist etwas kleiner und leichter als der Rüde. Sie haben sehr dichtes und aus zwei Schichten bestehendes Fell, das sie ein- oder zweimal pro Jahr wechseln. Farblich bewegt sich das Fell in den Bereichen rot-sesam und schwarz-sesam, sprich schwarz-weiße Haare mit rotem oder schwarzem Stich. Auch kleine Farbabweichungen können bei der Rasse auftreten, am häufigsten kommen jedoch die beiden genannten vor. Als Teil der Spitzfamilie dürfen natürlich die kleinen Ohren und die kräftige Rute nicht fehlen. Auf den Körperbau bezogen ähnelt er auch einem Husky. Die Lebenserwartung eines gesunden Hundes pendelt sich bei durchschnittlich 10-12 Jahren ein, gerne wird er aber auch mal älter.

Der Shikoku ist ein sehr lebhafter Hund, der voller Energie ist und eine Menge Ausdauer mitbringt. Besonders gerne verbringt er seine Zeit draußen im Grünen, wo er aktiv werden kann. Dementsprechend benötigt er viel Auslauf und Besitzer, die ihm das bieten können, indem sie oft joggen, wandern oder spazieren gehen. Er gehört nicht zu den Hunderassen, die einen Großteil der Zeit alleine in der Wohnung verbringen können. Natürlich besitzt er als Jagdhund auch einen ausgeprägten Jagdsinn. Daher ist, zumindest zu Beginn, von einem Zusammenleben mit kleinen Nagetieren abzuraten, da diese in seiner Gegenwart nicht sicher sein könnten. Auch in der Öffentlichkeit sollte der Hund an der Leine gehalten werden, wenn es ihm an Gehorsam und Selbstkontrolle mangelt.

Gegenüber seinen Besitzern ist der Shikoku treu und loyal. Er mag Körperkontakt, allerdings nicht sofort mit Fremden, denen er zu Beginn oftmals skeptisch gegenübersteht. Mit Kindern haben Shikokus keine Probleme, was sie auch zu sehr guten Familienwachhunden macht. Sie sind stets in Alarmbereitschaft und generell sehr wachsam.

Shikokus sollten sich regelmäßig in Gegenwart anderer Hunde befinden, damit sie ein Gefühl für ein Miteinander erhalten und kein aggressives Verhalten entwickeln. Sollte dies dennoch passieren, kann sich ein kompetenter Trainer des Problems annehmen. Alternativ kann sich natürlich auch der Besitzer selbst über das Thema informieren und etwas dagegen tun.

Shikokus sind sehr kluge Tiere, die schnell lernen. Der Besitzer sollte durchgreifen können und darf auch mal streng sein, damit der Hund seine Grenzen kennenlernt. Sie sind zwar komplex und brauchen eine erfahrene Hand, die sie führt, im Gegensatz zu anderen japanischen Rassen wird ihnen aber nicht die Eigenschaft des Sturseins nachgesagt.

Die Hunde sind extrem schnell, agil und beweglich, deshalb wäre ernsthaftes Training im Bereich Geschicklichkeit und Gehorsam sicher von Erfolg gekrönt.

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