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Slowakischer Rauhbart

Slowakischer Rauhbart

Der Slowakische Rauhbart ist auch als Slowakischer rauhaariger Vorstehhund bekannt. Der mittelkräftige Hund vom Gebrauchshundetyp wird je nach Geschlecht zwischen 57 und 68 Zentimetern groß. Er gehört der FCI-Gruppe 7 (Vorstehhunde) an und entspricht dort dem Typus Braque. Das optimale Gewicht liegt zwischen 25 und 35 Kilogramm.

Die Geschichte des Slowakischen Rauhbarts

Wie der Name es erahnen lässt, stammt der Slowakische Rauhbart aus der Slowakei. Ihren Ursprung hat die Rasse in einem Wurf Böhmischer Rauhbärte. 1951 fiel dem Züchter Ladislav Greznarik in Sala ein aschgrauer Rüde in einem Wurf auf. Er nannte diesen Hund Bobi Selle. Dieser Rüde wurde mit einer Weimaraner Hündin in Slimak gedeckt. Mit mehreren Folgegenerationen wurde bis zum Jahr 1960 eine Zucht aufgebaut. Bis zum Jahr 1975 wurden die Hunde allerdings als rauhhaarige Weimaraner ins Zuchtbuch eingetragen. Erst später entschied man sich zur Abtrennung und zur Weiterzucht als neue Rasse. Durch diese Trennung von den Weimaranern konnte der Slowakische Rauhbart auch in silbergrauer Farbe gezüchtet werden. Bis zum Jahr 1981 konnten bereits 403 Hunde der neuen Rasse Slowakischer Rauhbart in das Zuchtbuch eingetragen werden. Auf Antrag des tschechischen kynologischen Landesverbandes erfolgte im Jahr 1982 die offizielle Anerkennung des FCI unter dem Namen Slowakischer Rauhhaar-Vorstehhund. Der Slowakische Rauhbart ist also eine recht junge Rasse. Die Zucht findet bis heute fast ausschließlich im Ursprungsland Slowakei statt.

Das Erscheinungsbild des Slowakischen Rauhbarts

Der mittelkräftige Hund verfügt über einen edlen Körperbau. Der Kopf ist ausreichend lang und trocken. Er weist keine Hautfalten auf und steht in einem guten Verhältnis zum restlichen Körper. Der Körperbau ist eher kompakt und großrahmig. Der Rücken ist gerade, der Hals hoch angesetzt. Somit trägt der Slowakische Rauhbart auch seinen Kopf hoch. Die Ohren passen zur Kopfgröße. Sie sind über der Augenlinie angesetzt und haben einen breiten Ansatz. Der Behang ist hingegen abgerundet. Der Widerrist ist betont und fügt sich optisch gut in die Rückenlinie ein. Der bemuskelte Rücken ist fest und neigt sich leicht nach hinten. Die Kruppe ist breit und ausreichend lang. Die Rute ist mäßig dick und hoch angesetzt. Beim ruhenden Hund hängt sie nach unten. Wenn der Hund in Bewegung ist, wird die Rute horizontal getragen. Sie verfügt über eine reichliche Behaarung, ist aber nicht borstig. Der Grundton des Slowakischen Rauhbart ist sandfarben mit kastanienbraunen Schattierungen. In der Fachsprache wird dieser Farbton als grau bezeichnet. Es gibt hellere und dunklere Varianten. Einige Exemplare tragen weiße Abzeichen an den Gliedmaßen oder an der Brust. Der Slowakische Rauhbart kann auch getüpfelt sein. Das Deckhaar ist ungefähr vier Zentimeter lang. Es ist rau, gerade und anliegend. Im Herbst und im Winter trägt der Slowakische Rauhbart einen dünnen Flaum als Unterwolle. Dieser verliert sich aber für gewöhnlich im Sommer.

Wesen und Nutzung

Der Slowakische Rauhbart ist ein Jagdhund, der vielseitig eingesetzt werden kann. Er eignet sich zur Arbeit im Wald und im Wasser. Vor allem in der Nachsuche nach verletztem Wild oder beim Apportieren zeigt der Slowakische Rauhbart, was er kann. Die Rasse ist gehorsam und gelehrig und kann relativ leicht ausgebildet werden. Der Slowakische Rauhbart gilt zudem als sehr kontaktfreudig und eignet sich auch als Wach- oder Dressurhund.

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