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Stabyhoun

Stabyhoun

Ein kräftiger Vorstehhund mit seidigem, langem Haar ist der Stabÿhoun, manchmal auch Stabijhoun geschrieben. Rüden dieser Rasse messe am Widerrist idealer Weise 53 Zentimeter, Hündinnen 50 Zentimeter. Mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm sind diese Hunde schlank, langbeinig und sportlich aufgestellt.

Allgemeines

Beim FCI gehört der Stabÿhoun systematisch zur Gruppe sieben der Vorstehhunde in der Sektion Spaniel. Bei dieser Rasse handelt es sich also um langhaarige Jagdhunde, die entsprechend intelligent und arbeitswillig sind, aber auch einen starken Jagdtrieb aufweisen und ohne kosequentes Training und Auslastung dazu neigen, selbstständig Wildspuren zu verfolgen. Der Vorstehhund im besonderen jagd nicht in der Meute, sondern einzeln mit seinem menschlichen Partner. Er erlegt das Wild nicht, sondern zeigt dem Jäger an, wo es ist. Dies ist eine zu großen Teilen angeborene Fähigkeit, die nur geringer Förderung durch die Erziehung bedarf. Das macht den Stabÿhoun zu einem verhältnismäßig einfach auszubildenden Jagdhelfer.

Charackter

Sein anhängliches, gutmütiges und friedliches Naturell machen ihn gleichzeitig zu einem adäquaten Haus- und Begleithund. Er ist von Natur aus gelehrig und gehorsam, allerdings auch wachsam. Seine Charaktereigenschaften machen ihn zu einem treuen Begleiter und Sportler. Abhängig von den individuellen Eigenschaften und Vorlieben jedes Hundes gleich seiner Rasse, ist der Stabÿhoun für eigentlich jeden Hundesport geeignet, der ihm und seinem Halter Spaß macht. Seine Talente können ebenso gut für die Jagd wie für Fährtenarbeit, Obedience oder Turnierhundesport eingesetzt werden. Für die Sucharbeit ist er jedoch in besonderem Maße begabt, ebenso für die Wachhundeausbildung.

Herkunft

Seine Wurzeln hat der Stabÿhoun in Niederland, genauer gesagt Friesland. Dort war er lange Zeit eine Art "Allerweltshund", der keiner besonderen Arbeit nachging, sondern sein Leben als Dorfhund auf Bauernhöfen verbrachte, wo er Ratten und Mäuse erlegte und sich einigermaßen selbstständig im Hof und darüber hinaus bewegte. Diese Herkunft hat ihn bis heute eine gewisse Genügsamkeit und Freundlichkeit behalten lassen, erklärt jedoch den gewissen Anteil an Wachtrieb und Selbstständigkeit in seinem Wesen. Außerdem ist er nicht nur mit dem Drent'scher Hühnerhund und der Heidewachtel (kleiner Münsterländer) – beides sehr begabte Vorstehhunde – verwandt. Anfang des 20ten Jahrhunderts wurde der Stabÿhoun mit dem Wetterhoun gekreuzt, der auch als Friesischer Wasserhund bekannt ist. Diese Rasse arbeitet getreu ihrem Namen an der Seite von Fischern und Jägern. Ihr Tun wird als "Wasserarbeit" bezeichnet, die heutzutage auch auf Wettkampfebene im Hundesport betrieben wird. Im Wesentlichen geht es dabei um den Apport aus dem Wasser. Somit zeigt der Stabÿhoun tendenziell eine Leidenschaft für apportierlastige Hundesportarten und gibt aufgrund seiner Rasseeigenschaften einen mehr als passablen Rettungshund ab.

Aussehen

Das äußere Erscheinungsbild macht diese Rasse ebenso charmant wie ihr freundliches Wesen. Es gibt drei Farbschläge: orange, dunkelbraun und schwarz. Diese Farben zeigen sich insbesondere am Kopf und im Rückenbereich. Brustbereich, Beine, Bauch, Teile der Rute und Abzeichen im Gesicht sind weiß, teils getüpfelt.Der Kopf wirkt im Verhältnis zu den dreieckigen Ohren eher klein und in Verbindung mit den braunen Augen warm, freundlich und offen.

Der Stabÿhoun ist ein sympathischer Vierbeiner mit vielseitiger Verwendung, der sich als Familienhund ebenso gut macht wie als Arbeitshund. Er zeichnet sich vor allem durch Gelehrigkeit und Anhänglichkeit zum Menschen aus. Für Hundehalter mit Jagdhunderfahrung ist er ein perfekt geeigneter, treuer Begleiter auf vier Pfoten.

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