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Westsibirischer Laïka

Westsibirischer Laïka

Der Name Laika stammt vom russischen Wort „Lajatj“ ab und steht auf deutsch für der Beller oder der Kläffer. Bei den Russen bezeichnete man damit ein ganzes Kollektiv und der Begriff Laika umfasste bei weitem nicht nur eine Rasse. Die Heimat dieser Hunde ist sehr weitläufig: Von der russisch-finnischen Grenze bishin zur Halbinsel Kamschatka.
Alle Hunde der Rasse Laika sind Jagdhunde, welche spitzhundartig sind. Auf natürliche Art und Weise selektierte sich die Hunderasse Laika immer mehr aus. Der Westsibirische Laika wurde durch die Kreuzung folgender Hunderassen geformt: Aus dem Laika der Wogulen und aus dem Laika der Timanschen.

Der Westsibirische Laika ist ein ausgezeichneter Jagdhund, welcher seine Beute lautlos jagt. Der Körper der Hunde ist robust, stark gebaut und sehr gut proportioniert. Die Rüden sind etwas breiter gebaut als die Hündinnen. Die männlichen Hunde erreichen eine Höhe von 54 cm - 60 cm, und sind damit ca zwei cm höher als die weiblichen Tiere.
Der Westsibirische Laika besitzt ein scherenartiges Gebiss, die Ohren sitzen weit oben und sind wie der Kopf sehr spitz. Die Augen sind dunkel gefärbt, habe eine ovale Form und sitzen schräg im Gesicht der Hunde. Der Laika ist gegen Kälte bestens ausgerüstet: das Unterfell ist dicht und das Deckhaar sehr grob. Das Haarkleid ist verschieden lang. Am Kopf und an den Ohren ist das Haar sehr kurz, an den Schultern, am Widerrist und am Hals länger. Hinten an den Hinterbeinen sind die Haare der Westsibirischen Laikas besonders lang.
Besonders auffallend ist die ausgeprägte geringelte Rute. Farblich ist bei den Hunden sehr vieles möglich. Die Farbgebung des Felles reicht von Schwarz, Weiß, Rot und Grau bishin zu Braunen Schattierungen. Die Nase der Hunde ist in der Regel schwarz, kann aber bei rot-weißen oder weißen Hunden braun sein.

Der Westsibirische Laika ist seinem Herrchen ein treuer Begleiter. Er ist sehr ausdauernd, kann sich selbst gut beschäftigen und ist für viele Dinge schnell zu begeistern. Der Charakter zeichnet sich durch ein hohes Maß an Neugierde und an Verspieltheit aus, außerdem ist diese Hunderasse ein ausgezeichneter Wächter für den Hof. Im Umgang mit Kindern zeigt sich der Laika sehr umsichtig und liebevoll, doch steht eine Gefahr bevor ist er sehr dominant. Wird der Hund selbst angegriffen , dann zeigt er sich selbstbewusst und stellt sich dem Feind. Ist der Westsibirische Laika von klein auf mit anderen Haustieren aufgewachsen, sollte es keine Probleme mit den Tieren untereinander geben. Er ist in jedem Fall in der Lage, andere Haustiere seines Herrchens von Eindringlingen zu unterscheiden.

Allerdings sollten Sie viel Zeit haben, wenn Sie sich für einen Westsibirischen Hund als betreuen Begleiter entscheiden sollten. In seinem Ursprungsland legt der Laika bis zu 80 km pro Tag zurück. Außerdem wäre es toll dem Hund eine Aufgabe zu geben, da er früher für das jagen eingesetzt wurde. Der Hund ist zum Beispiel sehr gut für die Fährtenjagd einzusetzen, außerdem kann diese Rasse tadellos apportieren. Der Laika braucht sehr viel Auslauf und muss sich regelrecht auspowern können. Am besten ist es, wenn der Hund immer die Möglichkeit hat sich in einem Garten frei zu bewegen.

Gesundheitlich gibt es bei dem Hund keine chronische Erkrankungen. Im Bezug auf Futter sind diese Hunde sehr einfach, sie sind bei der Futterwahl nicht sonderlich wählerisch. Durchschnittlich wird der Westsibirische Laika zwischen 10 und 15 Jahren alt.
Mit den Klima in Europa kommt er sehr gut klar, da die Rasse als sehr weiterunempfindlich gilt. Im Frühjahr, wenn der Haarwechsel statt findet, verliert der Laika reichlich Wolle.

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